Beiträge von hadde

    Zitat

    Original von Tarantyno
    Sofern ich deiner eigenwilligen Satzkonstruktion richtig gefolgt bin, differenzierst du also einzig zwischen FDP und radikaler Linken. Sehr interessant - auch wenn ich der Meinung war, wir hätten in Deutschland kein Zweiparteiensystem.

    Falsch, aber wo soll ich denn bitte einen Kapitalismuskritiker zuordnen, der FDP-Wählern jegliches logisches Denken aberkennt? Das hat nichts mit schwarz-weiß Sehen zu tun.

    Zitat

    Original von Tarantyno
    Mal ehrlich, in welcher Vorlesung hast du denn dieses Versatzstück aufgeschnappt? Einführung in die VWL? Bevor du versuchst mit Halbwissen zu glänzen, solltest du in Betracht, dass es hier tatsächlich Leute gibt, die etwas von dem verstehen, was du als Platitüden vor dir herträgst.

    Mal ehrlich, weißt DU denn wovon du redest? Bevor du mich als Idioten hinstellst, argumentiere doch bitte mal wie es sich gehört. Mit Argumenten! Denn was du (siehe unten) als "wohlbegründete Meinung" hinstellst, ist vielleicht vieles, aber garantiert nicht wohlbegründet.

    Zitat

    Original von Tarantyno
    Was sollte denn ein transparenter aber weiterhin unreglementierter Finanzmarkt bringen? Einen Aufschrei moralischen Entsetzens dem sich Institutionen aus Nächstenliebe beugen? Transparenz ist in ihrer Wirksamkeit immer daran gebunden, dass die aufgedeckten Missstände mehr Wirkung zeitigen als öffentliche Empörung. Solange die im Finanzmarkt gebündelte Macht - und liege sie nur darin, eine weltweite Krise ungekannten Ausmaßes durch Kurzsichtigkeit auszulösen - aber weder demokratisch legitimiert noch staatlich sanktioniert ist, ist dies nicht der Fall.

    In einem transparenten Markt kann es gar nicht zu solchen Auswüchsen kommen. Niemand wird so viel Geld in etwas investieren, von dem er weiß, dass es nichts wert ist und auch nicht mehr wert wird. Transparenz bewirkt, dass dieses Wissen allgemein bekannt ist, keine falschen Ratings zustanden gekommen, usw...

    Zitat

    Original von Tarantyno
    Wenn du versuchst, meine wohlbegründete Meinung einleitend mit dem Satz "Wenn du auch nur eine halbe Minute nachdenkst" als Kinderkram abzutun, brauchst du dich über entsprechende Reaktionen nicht wundern. Das achso tiefgründige Zitat in deiner Signatur und die Tatsache, dass du Haupt- und Nebensatz halbwegs unfallfrei verknüpfen kannst, macht dich noch längst nicht zum intellektuellen Oberlehrer des Forums, als der du dich aufführst. Sollte es dir gelingen, deine Pseudo-Gelehrtheit samt Schwarz-Weiß-Weltbild gegen vernünftige Argumentation und halbwegs höflichen Umgangston auszutauschen, können wir gern weiter reden.

    Dass dein Zweizeiler, der FDP-Wählern logisches Denken aberkennt eine "wohlbegründete Meinung ist" ist hoffentlich mit viel Ironie zu genießen. Mein einleitender Satz (den du ja auch gleich schön recycelt hast) sollte deine Aussage auch nicht als Kinderkram sondern als unüberlegten Schnellschuss entlarven. Was meine Signatur und mein Syntax mit der Sache zu tun haben weiß ich jetzt nicht, macht das deinen Beitrag zu einer deiner „wohlbegründeten“ Aussagen? Das Missverständnis, dass mein Weltbild schwarz-weiß ist, sollte ja mittlerweile auch ausgeräumt sein. Und sobald du einmal die Mehrheit deines Beitrags auf Argumente und nicht auf Denunziation verwendest, können wir sicherlich eine interessante und tiefgehende Diskussion führen (Leider nicht in den nächsten beiden Tagen, da bin ich nämlich abwesend).

    @ Tarantyno: Es tut mir sehr leid, wenn ich dir hier dermaßen auf die Füße getreten bin. Trotzdem kein Grund mir den Mund zu verbieten wie ich finde. Ich bin übrigens nach wie vor der Ansicht, dass du nicht das geschrieben hast, was du offensichtlich schreiben wolltest – andere (wie samis) fassen das offensichtlich nicht so auf, ich aber schon. Dass ich dich folglich dem sehr linken Lagen zuordne ist (da am Wahrscheinlichsten) logisch. Diese schreibst du FDP-Wählern am ohnehin ab – was mit ein Grund für mich ist, dich dem linken Lager zuzuordnen. Ich kann hier keine „Spekulation“ erkennen. Auch das Wort Neoliberalismus ist mir sehr geläufig (auch wenn mir bis zu deinem Kommentar nicht aufgefallen ist, dass es wegen der vielen Vokale ungewöhnlich viele Silben hat), allerdings verstehe ich darunter wohl etwas völlig anderes als du. Nach der jahrelangen Dämonisierung dieses Begriffs ist eine falsche Vorstellung des zugrundeliegenden Konzepts aber auch weit verbreitet, weswegen ich dir auch dafür keinen Vorwurf mache. Dies mache ich einzig wegen deiner ausfallenden Reaktion, in der du mir mein Recht auf meine eigene Meinung verbieten willst.

    @ Samis: Was du gesagt hast ist auch nur eine Halbwahrheit. Die Punkte "die unsere Politiker heute als Hauptursachen der Krise ausgemacht haben" (deine Worte) sind nicht wirklich das zu Grunde liegende Problem.
    Ist eine Sache reguliert, so werden Grenzen für den Umgang mit dieser Sache gesetzt. Ist sie nicht reguliert kann auch außerhalb dieser Grenzen damit "gearbeitet" werden. Dies hat verschiedene Vor- und Nachteile: Erhöhte Flexibilität, schnelleres Handeln möglich, kein bürokratischer Regulationsaufwand, gegenüber höherem Risiko und leichterem Missbrauch (alles Beispiele, keine vollständige Aufzählung). Den von mir genannten Nachteilen kann aber sehr einfach entgegengewirkt werden und zwar durch Transparenz. Hier gilt es Auflagen zu machen und diese so weit wie als irgendwie möglich sicherzustellen. Und genau an dieser Stelle sind die entscheidenden Fehler gemacht worden. Aber genau hier wird sich auch am wenigsten verändern, weil Transparenz auch bedeutet, dass die ganzen Verstrickungen einzelner Politiker und so manche inkompetente Entscheidung ans Licht gezerrt werden würden. So wird wieder reguliert, weil die nach außen sichtbaren Probleme damit angegangen werden können und keine erhöhte Transparenz geschaffen werden muss. Aber zu welchem Preis?

    Zitat

    Original von Tarantyno
    In Anbetracht der größten Krise in der Geschichte des Kapitalismus mit der FDP eine Partei zu wählen, die in ihrer Grundhaltung genau für jenen neoliberalen Irsinn steht, der den ganzen Schlamassel mit weltweiten Exzessen auf dem Finanzmarkt überhaupt erst hervorgebracht hat, halte ich für nicht ganz so logisch.

    In welchem Schlamassel bist du denn?
    Wenn du auch nur eine halbe Minute nachdenkst, kommst du mit Sicherheit zu dem Schluss, dass dir der Kapitalismus WESENTLICH mehr gebracht hat, als dir irgendein "Schlamassel" nehmen kann. In einer Planwirtschaft würdest du sicherlich nicht von deinem XPS aus über das Internet solche Fragen diskutieren...

    Zitat

    Original von spreewaelder
    Das gleiche passiert doch gerade mit den Rentnern. Passend vor der Wahl wird die Rente erhöht, damit die Rentner ruhig bleiben. Das ist doch alles Verarschung hoch10!!!

    Selbstverständlich!
    Diese Entwicklung ist ja schon seit Jahrzehnten zu beobachten. Pünktlich alle 4 Jahre gibts eine extra dicke Erhöhung.
    Das liegt vor allem daran, dass die Wahlbeteiligung bei Rentnern besonders hoch ist - das sollte die apolitische Jugend (will damit niemanden hier ansprechen, durch die Teilnahme an dieser Diskussion zeigen ja alle ein gewisses politisches Engagement) mal überdenken. Durch die aktuelle demographische Entwicklung kommt den Rentnern dabei ein noch größeres Gewicht zu.

    Zitat

    Original von Bountyhunter22
    Ich kann mich noch gut dran erinner, als die Merkel gewählt wurde, in Ihrer Wahlkampanie sagte sie noch, das es keine MWST erhöhung geben wird

    Sorry, dann hast du aber eine schlechte Erinnerung: Die Mehrwertsteuererhöhung (um 2%) war fester Bestandteil des CDU-Wahlprogramms. Die SPD hingegen machte Wahlkampf gegen diese "2% Merkelsteuer" und dass es sowas mit Ihnen nicht geben würde.
    Naja, im Prinzip haben sie dabei nicht mal ihr Wort gebrochen, ist ja um 3% erhöht worden. Ich würde mal sagen, DAS ist verarsche.

    Und wenn ein Politiker an einem Gesetz mitwirkt, heißt das ja noch lange nicht, dass die Endfassung so ist, wie er/sie das gut findet. An fast allen Gesetzen arbeiten Mitglieder aller Parteien mit und am Ende stimmen die Oppositionsparteien doch immer dagegen, weil eben die Handschrift der Regierung überwiegt...

    Hab ihn mir jetzt auch runtergeladen und bin ebenfalls begeistert. Die Add-Ons sind spitze und die Mediatasten der XPS (Leiste, Fernbedienung und Kopfhörer) funktionieren alle einwandfrei. Jetzt fehlt mir nur noch eine Videounterstützung, dann brauch ich gar keinen anderen Player mehr.

    carcraxx: Ach, weil Schaeffler ein Familienunternehmen ist und Opel nicht sollten sie nicht geretttet werden? Schaeffler ist ein gut aufgestelltes Unternehmen mit einem zukunftsträchtigem Konzept, dass großes gewagt hat - leider zur falschen Zeit. Opel dümpelt auch in Boomzeiten nur so vor sich hin und ist bei jeder kleinen Wirtschaftsflaute in den Nachrichten, weil Werksschließungen drohen. Jeder produzierte Opel ist Überkapazität, da hilft alles Wunschdenken nichts.
    Ich persönlich würde beide nicht retten. Opel hat im 21. Jahrhundert sowieso nicht verloren und Schaeffler hatte einfach Pech. Aber so ist das Leben.

    @ X-Men: 300.000 ist ja wirklich nur Gewerkschaftspropaganda. Wer soll das denn glauben? Und Opel gehört auch mit Sicherheit nicht zu den großen Autobauern, dass ist so ziemlich einer der kleinsten Beitbandproduzenten den es noch gibt. Und dass BMW die Lücke von Opel schließen kann glaubst du doch selbst nicht. Welcher Opelfahrer kann sich denn nen BMW leisten?

    Bitte hier nicht ständig mit irgendwelchen verdrehten Halbwahrheiten argumentieren. Das macht doch den eigenen Standpunkt - welcher durchaus plausibel sein kann - doch nur lächerlich.

    Das Beispiel mit den Privatjets von Dell_XPS: Fakt ist, das war das eine Anhörung der 3 CEOs von GM, Ford und Chrysler vor dem amerikanischen Kongress. Alle 3 sind aus Gründen der Sicherheit und der Effizienz dazu verpflichtet mit einem eigenen Jet zu fliegen (Ob das nun sinnvoll ist oder nicht lasse ich jetzt mal dahingestellt).

    oder noch schlimmer:

    Zitat

    Original von face
    Ja stimmt schon das Opel Fehler gemacht hat, aber das liegt doch hauptsächlich an GM. Denn bevor die sich mit denen eingelassen haben, haben die auch echt gute Autos gebaut.

    Ich glaube nicht, dass sich dein Großvater - geschweige denn du - sich an diese Zeit zurückerinnern kann. GM hat Opel in den 20er Jahren übernommen.

    Bitte mit Tatsachen argumentieren Leute.

    Die Konkurrenz wird die Lücke schließen, ja. Aber dafür wird kein einziger Arbeiter von Opel benötigt. Wer wird denn diese Lücke schließen? Zum Teil VW, die aber eh viel zu viele Arbeitnehmer haben. Die stellen keinen mehr ein. Und der Rest wird von den Japanern und Franzosen geleistet, die stellen aber sicher auch keinen von Opel ein.
    Im Endeffekt gehen noch wesentlich mehr Arbeitsplätze verloren, durch Entlassungen bei den Zulieferern, Händlern, etc. Dies ist aber trotzdem kein Grund Opel zu retten. Das ist der Prozess der "creative destruction" der die freie Marktwirtschaft ausmacht. Was nicht zukunftsfähig ist geht nun mal unter. Und ohne GM wäre Opel schon lange von der Bildfläche verschwunden (auch wenn das die Gewerkschafter und Opelverantwortlichen nicht wahrhaben wollen). Opel jetzt Geld vom Staat zu geben ist wie wenn man die schlesischen Weber subventioniert hätte.
    Und wenn wir schon dabei sind, diese beiden lächerlichen Finanzinstitute IKB und HRE waren auch keinen der vielen Euros wert, mit denen sie vollgepumpt wurden.

    Also es haben ja erst 16 Leute abgestimmt, aber das Ergebnis würde mir schon gefallen.

    Zu den Linken: Denen kann ja gar nix schlimmeres passieren als an die Macht zu kommen. Was sollen sie denn dann machen? Luftschlösser lassen sich nunmal nur versprechen, nicht bauen. Deshalb ist es nicht nur das schlimmste was ihnen passieren könnte, sondern auch für Deutschland.
    Aber mit ihrere neuen Forderung nach Abschaffung der freien Marktwirtschaft haben sie ja endlich ihre Maske abgelegt und gezeigt welcher couleur sie sind. Lieber die Armut "gerecht" (das ich nicht lache) verteilen, als den Reichtum leistungsbezogen.

    [Nur meine persönliche Meinung]

    Du machst dir einen Namen, indem du das Ganze so organisierst, dass es (scheinbar) reibungslos über die Bühne geht. Das heißt vor allem, dass deine Teammitglieder bei Problemen zu dieser Schulung zu dir kommen und nicht zu ihren normalen Vorgesetzten (so dass diese tätig werden müssen).
    Wenn deine Ausbilder eine gut geplante und durchgeführte Schulung zu sehen bekommen und du als die erwähnte Schnittstelle souverän auftrittst, dann hast du dir sehr schnell einen Namen gemacht. Geübte Rethorik bei der Begrüßung/Vorstellung runden das Ganze dann noch ab.

    Aus welchem Kontext ist das denn? Soll das was mit Computern zu tun haben?
    Das einzige was mir dazu einfällt ist amerikanischer Slang. Kommt vom Verb "to slam" und ist so ein Wort, dass sozusagen als Universaladjektiv gebraucht wird um etwas besonders hervorzuheben... Wie gesagt, Kontext wäre hilfreich.

    Also ich hab Vista 64bit installiert und auch die 64bit Version von VirtualPC 2007. Wenn ich aber versuche die Se7en Beta 64bit in VirtualPC zum laufen zu bekommen, krieg ich trotzdem den Hinweis, dass ich keine 64bit Kompatabilität habe. Was soll das denn?
    Hat schon jemand die Se7en Beta 64bit in VirtualPC zum laufen bekommen oder alle nur in VMWare?
    Das wär ja schon ein starkes Stück von Microsoft, wenn die hauseigene Virtualisierungssoftware absolut nicht damit klarkommt...