Beiträge von Freymut

    Hoi, zusammen!

    Ich bin immer wieder dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die Ihre beschränkte Freizeit auch für andere einsetzen. Hoffentlich behaltet ihr recht lange Spass an Euerem freiwilligem Engagement. M.E. ist es dieses Forum wert, denn es gehört sicherlich zu den besseren, was die Informationen anbelangt. Angenehm finde ich zudem den Ton, dessen sich in den Freds zumeist befleissigt wird. Und das ist auch mit Euer Verdienst. Weiter so!

    Wir haben das 1600X900-Display. Skyrim fluppt z.B. damit prima. Es macht m.E. aber nur richtig Sinn, wenn das Augenlicht schon etwas schwächer ist und man ausschließlich in der Wohnung spielt. Dafür ist es voll in Ordnung. Was Alienware selbst nicht anbietet, sind Aussagen über die Helligkeit ihrer Bildschirme. Ich musste etwas im internet rumsuchen, um auf einer englischen Seite Aussagen darüber zu finden. Das wahlweise angebotene, etwas teurere FHD-Display von alienware hat nicht nur eine bessere Auflösung, sondern ist auch deutlich heller. Es ist, wenn ich mich recht entsinne, auf dem gleichen Niveau wie die besten (größer als 300cd/m2) non-glare-Displays von Aus und Schenker.

    Wir spielen übrigens auch manchmal auf der Terrasse, also draußen. Nur: wir basteln uns ein schattiges setting, dann ist das (meistens) doch möglich. :D

    Ich bin aus verschiedenen Gründen bei eigenen Sachen kein guter Händler, aber ... nach meinen Erfahrungen mit Alienware musst Du weder zu Kreuze kriechen, noch von hinten durch den Rücken schießen oder Dich sonstwie verbiegen, um einen Rabatt zu bekommen, der um die 10 Prozent liegt.

    Spreche mit dem Verkäufer ruhig und in angemessenem Ton, nenne ihm Deine Preis- und Deine Ausrüstungsvorstellungen. Auch wenn du meinst, Du weißt schon alles, was es zu wissen gibt, sprich mit ihm jede Komponente durch. Und sei es allein darum, dass er sich als Gegenüber ernstgenommen fühlt. Falls er Dir kein Angebot unterbreitet, was Du annehmen kannst oder willst ... keiner zwingt Dich, das erste Angebot wahrzunehmen. Verabschiede Dich mit den Worten, dass Du Dir das erstmal noch durch den Kopf gehen lassen musst. Falls Sie sich von sich aus nicht noch mal melden, rufst Du am nächsten oder übernächsten Tag noch einmal an und sprichst mit einem anderen Verkäufer.

    Kannst Du, wenn Du wiieder "die Schulbank drückst," nicht auch an Schüler- oder Studentenrabatte kommen? Kenne mich da aber nicht so aus. Bei dem Apple-Teil meiner Nichte, eine von diesen langhaarigen Bombenlegern :whistling: , haben wir deshalb, glaube ich, über 20 Prozent erhalten. *kopfkratz* Wäre aber zumindest auch eine Möglichkeit, das ins Verkaufsgespräch einzubringen.

    Es gibt hier im Forum Freds zum Einbau von Speicher und Festplatte.

    Moin!

    Ich selbst spiele mit dem Vorgänger des MSI, das Du Dir ausgesuchst hast. Meine Frau hat das Alienware, in einer ähnlichen Konfiguration, wie Du sie nennst.

    Beim MSI wurde nach zwei Monaten unser W-LAN nicht erkannt. Der telefonische Service war "anstrengend." Meine Neffe *grins* musste zunächst ständig telefonieren, weil ihm teilweise nicht abgenommen wurde, dass er alle gängigen Fehler ausgeschlossen hatte. Dann dauerte es über einen Monat für Laptop abholen, reparieren und zurücksenden. Ich habe mich so geärgert, dass ich MSI beim Aussuchen des Laptops für meine Frau nicht mehr berücksichtigt habe.- Ja, ich kann schlecht vergeben. Ich bin ein böser Konsument. :thumbdown:

    Über den Service von Alienware kann ich nach drei Monaten Nutzung des laptops nichts sagen, da wir ihn bisher nicht kontaktieren mussten.

    Das MSI-Teil läuft jetzt übrigens seit mehr als 1 Jahr klaglos. Ab und an meine ich so etwas wie Sand unter einer der Tasten zu fühlen, doch das gibt sich immer nach einer Weile. Wahrscheinlich meine eigene Schuld, da ich nicht immer pfleglich mit meinem Besitz umgehe: vermutlich handelt es sich um Essenskrümel, Asche oder ähnliches, was sich seinen Weg durch die Tastatur gesucht hat. Ich mag die im Vergleich zum Alienware häufiger verwandten glänzenden Bauteile des MSI nicht, weil sie Staub und Fingerabdrücke zu sehr zeigen. Für mich macht das Alienware einen gefühlt wertigeren Eindruck. Angeberisch kommen beide daher. Von souveränem Understatement keine Spur. :D

    Der Nachteil des Alienware ist sein Gewicht. Aber der Vergleich von einem 17-Zöller mit einem 15er ist ja auch nicht ganz fair. Das MSI hat einen praktischen Druckpunkt, an dem man die Leuchtstärke des Bildschirms sehr schnell dem Umgebungslicht anpassen kann. Ich persönlich finde den Klang von Dynaudio (MSI) etwas besser als von Klipsch (Alienware). Die Unterschiede sind aber nur graduell. Die Tastatur des Alienware erinnert stärker an die eines PC.

    Technisch kann ich Dir keine Ratschläge geben, weil mein Wissen oberflächlich und angelesen ist. Die Vorschläge meines Vorredners, mTotox, erscheinen mir aber nach dem wenigen, was ich weiß, vernünftig. Im Alltag habe ich erfahren, dass die 8 GB Ram in meinem MSI nicht ausgereizt werden und die 4 in der Kiste meiner Frau bisher für jedes Spiel ausreichten. Ob das Killer-WIFI ein Kaufargument sein kann, weiß ich auch nicht. Unsere Intel-Wifis werkeln so unauffällig und schnell, dass ich keinen Grund sehe, etwas zu ändern. Mittlerweile bin ich durch das Alienware echter Fan von SSDs geworden und würde mir keine normalen Festplatten mehr kaufen. Ausnahme: externe Festplatten für backups, Video- und Fotosammlungen. Aber auch das wirst Du Dir ja schon selbst genau überlegt haben.

    Die von Dir angesprochene "Zukunftsicherheit" von laptops erscheint mir allgemein begrenzter wegen Ihres im Vergleich zu einem PC niedrigeren Leistungsniveaus bei der Erstausstattung und ihrer geringeren Ausbaufähigkeit. Aber das wirst du ja selbst wissen. Mir würde es ausreichen, wenn ich vier Jahre mit einem laptop die Spiele spielen kann, die ich spielen möchte. Unsere PCs haben i.d.R. sechs Jahre durchgehalten. Dabei wurde mindestens einmal stark aufgerüstet: Grafikkarte, Mainboard, Speicher, manchmal auch Bildschirm und Tastatur, Maus usw. Ein laptop für ca. 2000 € kostet mich im Monat etwas über 40 €. Ob das akzeptabel ist, ergibt sich aus Relationen von Budget, täglicher Nutzungsdauer, Folgekosten (Reparatur, weniger Aufrüstung) etc. sowie aus dem Vergleich mit den Ausgaben für andere Lebensbereiche. Als Student wäre das für mich inakzeptabel gewesen. Heute ist es für mich als Dauerzocker ein ausgesprochen preiswertes Hobby im Vergleich zu Ausgaben in vergleichbaren Bereichen wie Sport, Kulturbeflissenheit, Kommunikation und Information, Verreisen u.ä. Und 1500 € sind für mich dann teurer, wenn ich den Minderpreis mit höheren Ausfallzeiten und Nerven bezahlen muss. Vielleicht ist es bzgl. "Zukunftsicherheit" sogar günstiger, jedes zweite Jahr einen laptop für 900 € (vgl. Asus-Schlappis bei geizhals.de) als Sonderangebot zu erstehn. Mein Ding ist das nicht, weil ich allgemein einkaufsfaul bin und mich nicht mehr als nötig um hardware kümmern möchte.

    Um "Zukunftssicherheit" zu gewährleisten müsste ich die Systemvoraussetzungen der zukünftigen Spiele kennen. Da ich keine Shooter spiele, kann ich das etwas entspannter angehen. Trotzdem: Du und ich wissen doch beide, dass, selbst wenn man sich einen optimal passenden PC für ein Spiel gekauft hat, beim ersten addon nach zwei Jahren zumindet überlegt sein will, ob man aufrüstet.

    Lange Rede, kurzer Sinn: wenn das "fremdartige Wesen" meiner Frau, hrhrhr, vier Jahre ohne Reparatur oder höchstens mit einer schnellen Reparatur durchhält, ist es für mich eine Empfehlung wert.

    So,- die ersten Wochen sind im Sack.

    In unserer etwas größeren Familie stehen eine ganze Reihe von Laptops rum: Acer, Apple, Asus, HP, MSI. Die meisten nutzen sie zudem beruflich. Wir haben also schon etwas praktische Erfahrung mit den Dingern, trotzdem verkneife ich mir bewusst den Vergleich der Firmen untereinander. Das halte ich nicht für legitim. Aber nach unseren allgemeineren Erfahrungen darf ich schon festhalten, dass die meisten Defekte gleich im ersten Monat auftraten. Ein paar laptops hatten ihren ersten Ausetzer nach ca. 6 Monaten und nur eines gab den Löffel nach 2 Jahren ab. Von daher war für mich der erste Monat am spannensten.

    6. Schritt: erste Gehversuche

    In der ersten Woche wurde das schöne neue Alienware von meiner Frau komplett ignoriert. Grund? Weil es eben neu war. So isse halt. *seufz* Ich möchte ja bei sowas am liebsten in die Tischkante beißen, aber machen kannste da nix. Dann hat Sie mit WOW angefangen. Es läuft, wie nicht anders zu erwarten, auf den höchsten Einstellungen flüssig. Nicht das Ihr das aufgefallen wäre, das mit der höheren Grafikpracht. X(

    In den letzten zwei Wochen spielt Sie wie beknackt "Doppelkopf" im i-net. Wir hatten Urlaub. Und das war erst der zweite ernstzunehmende Belastungstest: Dauerzocken unter Minimallast. Hat der laptop klaglos über sich ergehen lassen. Genauso die ganzen weiblichen Nutzer über die Feiertage. Die Frauen unserer Familie greifen wie automatisch nach dem roten Teil. Zwar meckern alle über sein Gewicht, aber das hindert sie nicht. Gelobt werden der große Bildschirm, die beleuchtete Tastatur, das Aussehen, die materielle Anmutung und seine schnelle Betriebsbereitschaft.

    Mir fällt auf, dass man den Unterschied im Bildbereich zwischen meinem FHD-laptop und Ihrem HD-laptop deutlich erkennen kann. Ersterer zeigt ein wahrnehmbar schärferes Bild. Nur erweist sich das beim Spielen wie beim Lesen für unsere Augen als nachrangig. Wichtiger ist da der Größenunterschied: 17 Zoll mit kleiner Auflösung toppen für mich 15 Zoll mit großer. Zumindest solange die generelle Abbildungsleistung sich durch Helligkeit und Klarheit auszeichnet. Das ist für mich beim Alienware selbst in seiner Grundausstattung gegeben.

    Die Klipsch-Lautsprecher im Alienware sind für mich okay. Meine Dynaudio gefallen mir vielleicht ein bisken besser, aber das ist wohl auch Geschmackssache. Beide sind deutlich über dem üblichen Schnitt anzusiedeln, trotzdem können sie natürlich nicht externe Lautsprecher oder Kopfhörer ersetzen. Zugegebenermaßen erwischen wir uns aber immer häufiger dabei, die internen Lautsprecher unserer Geräte zu nutzen,- aus Faulheit und/oder um dem nervigen Ohrendruck zu entgehen. Selbst beim Skypen. (Hintergrund: wir spielen schon recht lange in Gilden und Schlachtzügen und die stundenlange Nutzung von Kopfhörern schlägt uns langsam auf die Laune.) Insofern sind hinreichend ordentliche interne Lautsprecher schon gut.

    Nach der klaglosen, unkomplizierten Handhabung und dem Bildschirm sorgt die in unserem Alienware eingebaute SSD für die größte Alltagsrelevanz. Ich kann da nur die hier in vielen Freds geäußerte Meinung bestätigen. Mir kommt mein laptop mittlerweile doch etwas langsam vor. Kann man schlecht beschreiben. Irgendwie muss ich immer öfter warten als Sie, obwohl mein laptop gar nicht so viel langsamer ist als Ihrer.

    Quintessenz: Läuft.

    7. Schritt: Tests

    Theoretische Leistungstests sind nicht so unsere Sache. Bei uns muss die software einfach nur laufen. Außerdem haben wir unseren Neffen dafür. Der hat sich den Alienware dann auch vorgenommen.

    Als erstes fiel ihm ein Pixelfehler am Bildschirmrand auf. EIN weißes Pünktchen ganz am Rand,- phh. Juckt uns nicht. Dabei ist mir nur eingefallen, dass wir bei unseren desktop-Bildschirmen bisher immer eine Pixelprüfung mit gekauft haben. Bietet das Alienware eigentlich mit an? *kopkratz* Egal.

    Irgendwie testete der windows-interne Leistungtest zunächst nur den Graphikchip der CPU (?). Das führte zu schwächeren Ergebnissen. Nachdem mein Neffe ein wenig rumgefummelt hatte, wurde die Graphikkarte erkannt und die Ergebnisse lagen schön gleichmäßig hoch über "7." Was immer das auch heißt. Am sehr guten Gesamtergebnis hatte die SSD einen erheblichen Anteil. Dann hat mein Neffe die aus dem i-net bekannten Leistungstests aufgespielt und abschließend zufrieden gegrunzt. Das hat uns als Bestätigung gereicht, denn das macht er eher selten. Meist meckert der nur rum. :D

    8. Schritt: Alltagsrelevanz

    Wir haben uns das Alienware bewusst als "desktop-replacement", also als (zweiten) Ersatz für unsere bisherigen Standgeräte angeschafft. Das funktioniert für uns bisher sehr gut.

    Aus dem Arbeitszimmer bzw. unserer Zocker-Bude sind inzwischen ein Schreibtisch und jedemenge Kabel geflogen. Am zweiten Schreibtisch kann wieder unbehindert und elektrofrei gearbeitet werden. Der Drucker wird kabellos angesteuert. Sehr befriedigend. Komplexitätsreduktion. Richtiggehend erleichternd.

    Momentan überlegen wir uns, eine neue Wohnung zu kaufen. Und wir können uns inzwischen gut vorstellen, uns quadratmäßig bequemer, d.h. kleiner, zu setzen. Ein unbeabsichtigter Nebeneffekt der Umstellung von Standgeräten auf laptops.

    Merkwürdig.

    Teil 3 dieses Erfahrungsberichts liefere ich Mitte des Jahres. Mal gucken, ob wir das Teil mit Diablo-3-Dauerzocken zum Qualmen kriegen, hrhrhr, und nette neue Bekanntschaften mit Service-Mitarbeitern schließen dürfen.

    Hmm,- ich selber spiele gerade mit einem MSI-Spielenotebook, 15 Zoll, FHD-Auflösung, 460M-Graphikkarte. Das ist nun nicht dein Dell-Gerät, muss lange nicht so ackern, aber ich spiele justament gerade Skyrim in einer ziemlich "anstrengeenden" Graphikeinstellung. Und dadurch wird es vielleicht etwas vergleichbarer. Habe Skyrim mal probehalber auf den neuen R3 meiner Frau installiert .... der ist nach meinem Empfinden leiser und etwas sonorer im Klang. Trotzdem bleibt ein Grundrauschen da.

    Sie guckt gerade Fernsehen ... ich frage sie "Stört dich der Lüfter?" ... "Ich hör` jetzt nichts," meint sie. Stimmt aber nicht, kann gar nicht stimmen - die hat's auch schon an den Ohren, hrhrhr. Wenn deine Freundin mit dir wie wir gerade TV in Zimmerlautstärke und nicht im Flüstermode guckt, sollte es gehen. Kopfhörergeräusche stören meine Frau übrigens mehr,- insbesondere aber auch, weil ich nicht zuhöre, wenn sie was sagt oder fragt. :D

    Also spiele ich "stumm" und variiere möglichst kreativ meine verbalen und nonverbalen Rückmeldungen auf Ihre Entäußerungen. :whistling:

    [ anpera: He! Wo gibt's das Tischchen? Ist ja richtig praktisch! Könnte ich Ihr noch auf den Gabentisch legen ... Magst Du sagen, woher du das hast? ... Schon erledigt. Danke für den Bildtipp.]

    Ich sitze in einem Ohrensessel mit den Füßen auf einem lehnenlosen Polsterteil, hrhrhr. DAS nenne ich mal einen angemessen bequemen Altersruhesitz. :P

    Aus dem Baumarkt habe ich mir einfach ein 40x80 cm großes Regalbrett gekauft, was nun, auf den Lehnen des Sessels gelegt, als Tischplatte fungiert. Genug Platz für laptop und Maus. Damit gibt es auch keinerlei Probleme mit der Wärmebildung. Das Netzteilkabel stört nicht, weil es zwischen den Beinen rumbaumelt. Ein guter Tee und die Zigarette finden auf einem Tisch neben mir Platz. Dekadent! Heine hätte es wohl "Sesselgruft" genannt.

    Wenn ich Lust habe und meine Gattin außer Haus weilt, kann ich den laptop durch eine (Funk-)Tastatur ersetzen und über HDMI/TV spielen. Mache ich aber praktisch nie. Durch die am laptop verkürzte Sichtweite wirken die im Vergleich zum Desktop eher kleinen Bildschirme ausreichend groß. Meiner Frau habe ich auch erstmal ein Brett für ihren laptop gekauft. Sie meint zwar, dass Ihr das reicht, aber mir gefällt das noch nicht so richtig. Scheint mir für ihre Coach zu unbequem. Vielleicht bastele ich ihr noch zwei Brettchen dran und mache es damit zu einem Tischchen. Damit steht es besser und liegt nicht auf den Beinen auf. Es gibt aber so was auch, z.B. für ein Frühstück im Bett, fertig zu kaufen.

    Das mit der (Lüfter-)Geräuschkulisse will wirklich bedacht sein. Da braucht man Toleranz von Mitbewohnern und/oder ein sehr leises Gerät. Eine SSD statt Festplatte reduziert das Geräuschniveau zusätzlich und nach meinem Empfinden sehr deutlich. Geht meiner Gattin aber doch mal die Duldsamkeit aus, wechsele ich einfach die Räumlichkeiten. X(

    Welche Spiele spielst du?

    Daran solltest Du Deine Entscheidung knüpfen. Die Halbwertzeit von Spiele-laptops ist immer gering. Die 580er-Graphikkarte von heute ist in zwei Jahren bei graphikintensiven Spielen wahrscheinlich eher mittelprächtig. Spielst Du solche nicht, hast Du einen laptop, der funktioniert. Warum solltest Du da ein Risiko eingehen? In dem Fall - behalte ihn. Ein guter Asus, der keinen Service braucht, ist doch perfekt.

    Die 460m ist eine gute Karte für Strategie-, Aufbau- und Rollenspiele ... auf der Coach. :)

    Dies soll der erste Teil eines Erfahrungsberichts über Alienware für Menschen sein, die wie ich keine EDV-Spezialisten und überhaupt schon etwas älter sind. Vielleicht bietet er diesem Personenkreis nützliche, allgemeiner gehaltene Zusatz-Informationen. Für alle anderen dürfte er eher uninteressant, möglicherweise sogar ärgerlich sein.

    Hintergrund

    Ich gehöre zu der Generation, für die das erste private Telefon ein außergewöhnliches Ereignis darstellte und die als Computerspezialisten galten, wenn sie in ihrem (Mathrmatik-)Studium fünf Zeilen in Basic programmieren konnten. Ich benutze seit knapp 40 Jahren PC's wie einen Hammer: keine Ahnung, wie sie gemacht werden, und eigentlich auch keine, wie sie funktionieren - aber das hindert mich nicht, auf ihnen fröhlich rum zu hämmern. Ich bin auf der Arbeit der Schrecken unserer EDV-Abteilung und privat der meines Neffen.

    Vorgeschichte

    Ich wollte meiner Frau eigentlich nur einen Laptop zu Weihnachten schenken. (An etwaige jüngere Leser, die an dieser Stelle vielleicht bedenklich die Stirn kraus ziehen: Bitte keinen Neid, es hat lange gedauert, bis wir uns das mal so "nebenbei" leisten konnten.) Und diesmal wollte ich keine Kollegin und keinen Verwandten um Hilfe bitten. Warum einen laptop? Nu, wir haben offengestanden beide keine Lust mehr, stundenlang und ziemlich unentspannt in unserem Arbeitszimmer sitzen zu müssen, um zu arbeiten oder im internet zu spielen. Außerdem ist meine Holde jetzt auf den Trichter verfallen, an der Fernuni zu studieren. :thumbup: Und sie möchte in unserer Wohnung pc-mäßig räumlich ungebundener sein. Merkwürdigerweise ist Ihr das erst eingefallen, als ich mir letztes Jahr einen (Spiele-)laptop als Routine-Ersatz für meinen in Würde alt gewordenen Rechner angeschafft habe. ... aber das ist eine andere Geschichte.

    1. Schritt: Informieren

    Mehr als einen Monat lang habe ich mich, wie "mann" das wohl so macht, buchstäblich jeden Abend und manche Nacht auf zahllosen internet-Seiten "schlau" gemacht. Wenn ich mal tagsüber Zeit hatte, bin ich auch in Fachmärkte gegangen und habe mich da beraten lassen. Nuja, und bei Freunden und Bekannten habe ich mich natürlich auch umgehört. In dieser Zeit habe ich in Gedanken bestimmt 5 laptops in 27 verschiedenen Ausführungen "gekauft" ... und jeweils am nächsten Tag wieder "zurückgebracht." Ergebnis: ich war verunsichert. Übrigens auch durch dieses Forum. :) Fasst man das, was ich in Erfahrung gebracht habe, zusammen, ist jede laptopschmiede auf die eine oder andere Art schlecht, gehen laptops ständig kaputt und sind sie als Spiele-PC`s sowieso ungeeignet. Und wer in großen Fachmärkten kauft ist dumm. Dabei überraschte und deprimierte mich auch die "Leidensfähigkeit" von laptop-Besitzern. Mir will es immer noch nicht so recht in den Kopf, das man z.B. einen teuren Vorortservice bei einem technischen, privat genutzten Produkt fast fatalistisch und gleichzeitig positiv hinnehmen kann. Man stelle sich das in einer entsprechenden Kosten-Relation bei Autos oder Kühlschränken vor. Undenkbar, oder? Zugegebenermaßen bestätigt das leider meine eigenen negativen Erfahrungen mit laptops in unserer (Groß-)Familie, die ich bisher unter "unwahrscheinliches Pech" eingeordnet hatte. An dieser Stelle angekommen, verlor ich schon fast die Lust. Es war leicht frustrierend.

    2. Schritt: Entscheiden

    Warum Alienware? Weil die, was die Qualität und Leistung iher Produkte anbelangte, noch am wenigsten in der Kritik standen. Allenfalls gilt die Firma als teuer. Und der Service wurde mehr gelobt als getadelt. Und außerdem kann ich stur sein wie ein Panzer, hrhrhr, wenn ich mir mal was in den Kopf gesetzt habe. Den letzten Ausschlag gab aber die freundliche Dame am Telefon. Und das meine ich nicht spöttisch. Es ist ein Unterschied, wenn man sich was denkt, oder sich mit jemanden bespricht, der sich richtig Zeit nimmt. Sie hat gar nicht viel mehr gewusst, als ich mir schon angelesen hatte, aber sie hat mir geholfen, mir darüber klar zu werden, was ich wirklich wollte. Ganz praktisch, nicht theoretisch. Dabei bin ich nicht blauäugig, ich erkenne ein Verkaufsgespräch, wenn ich es höre. Aber ich habe Respekt vor beruflichem Können, allzumal dann, wenn es mir nutzt. Unser Gespräch erschien mir witzigerweise weniger verkaufsorientiert als so mancher Beitrag in manchen Foren oder Gespräche mit Bekannten. Nach einer Stunde und drei Telefonaten wurde mir ein Angebot mit den wohl üblichen 10%-Abschlag gemacht, welches ich angenommen habe, weil es mir angemessen erschien. (Nebenbei: die Bandansage, dass ich den Supervisor verständigen soll, wenn ich nicht innerhalb von 24 (?) Stunden zurückgerufen werde, hat mich negativ berührt. Meinen Kunden würde ich nicht zumuten, als negatives Sanktionsinstrument in der eigenen Personalführung zu fungieren. So kam es bei mir zumindest an.)

    3. Die Konfiguration

    Ich schenke meiner Frau im Grunde genommen einen Office-laptop, der die Wohnung nur selten verlassen wird und mit dem sie jetzt WoW und nächstes Jahr Diablo 3 spielen kann. Und er wird hoffentlich auch noch für das erste Addon in zwei Jahren reichen: M17xR3 in der kleinsten Konfiguration mit einer SSD und der kompletten Software. Jaja, ich weiß schon: das ist vielleicht nicht klug. Ich schlage einige wirklich gute Ratschläge auf diesem board in den Wind,- aber mir passts. Ich mag die kleinere native Auflösung des vglw. großen Bildschirms (1600x900), da wir beide schon etwas Schwierigkeiten mit dem Augenlicht haben. Die Abbildungsgröße korrespondiert gut mit der nicht ganz so starken, aber dafür auch nicht so leistungshungrigen Grafikkarte 560M. Hätte ich es mir aussuchen können, hätte ich einen nicht glänzenden und etwas helleren Bildschirm gewählt. Aber ging ja nicht. Außerdem war das auch nur Theorie: ich hatte die Bildschirme ja nie im Vergleich gesehen. Die SSD war als Bonbon gedacht. Die Speicherkapazitäten werden meiner Frau für das Office-Paket, sprich: Studium und Arbeit, und zwei, drei Spiele reichen. Falls nicht, kann man ja Arbeitsspeicher und Festplatten vergleichsweise einfach nachrüsten. Danke für die diesbezüglichen Hinweise. Das war auch ein Kaufargument. Die software zu erstehen, finde ich normal und war im Gesamtpaket preislich okay. Das gilt auch im Vergleich mit anderen laptops auf dem Markt, deren darüberhinausgehender vermeindlicher Mehrwert oft in Dingen besteht, die wir entweder gar nicht wiollen oder brauchen (riesige Festplatten, 16GB Arbeitsspeicher, Bluerayplayer u.ä.). Insofern empfinde ich die Produkte von Alienware als nicht überteuert. Und als Komplettpakete schonen sie Zeit und Nerven.

    4. Die Lieferung

    Bestellt wurde der laptop am 17.11. Geliefert werden sollte er bis Weihnachten. In der ersten mail hieß es, dass er voraussichtlich am 06.12. käme. Angekommen ist er am 23.11. :D Weiß nicht, ob das normal ist. Nicht normal ist in jedem Fall, dass ich wie ein Teenie, sorry, etwaige Anwesende natürlich ausgeschlosen, den Lieferweg bei UPS verfolgt habe: China, Shanghai, Südkorea, Kazachstan, Köln, Iserlohn. Uiuiui,- der Kleine hat in seinen jungen Jahren schon ganz schön was mitgemacht. .... Männer und "ihre" Spielzeuge ....

    5. Auspacken und Einrichten

    Meine Frau würdigte die "gediegene" Verpackung und ihr gefiel der laptop. Ersteres konnte ich nachvollziehen, letzteres hat mich überrascht. Das Aussehen technischer Produkte ist ihr normalerweise schnurz. Vielleicht liegt es am nebula-red und der "Beleuchtung," was sich doch recht deutlich von unseren Geräten auf der Arbeit abhebt. K.A. Ich verstehe meine Frau trotz 23 Ehejahren nicht immer. Dann ging es ans Einrichten der software. Meine Sorgen erwiesen sich weitestgehend als unbegründet. Windows professional war schnell installiert, genauso McAfee und das WLAN. Letzteres zugegebenermaßen aber nur, weil ich mir endlich mal die Passwörter gemerkt habe. Ansonsten sind die Nachfrage-Routinen so einfach gestaltet, dass man ihnen auch ohne Vorkenntnisse entsprechen kann. Die größten Schwierigkeiten bereitete uns noch das office-paket. Es hat 10 Minuten gedauert, bis wir kapiert haben, dass die software schon vorinstalliert war und wir nur auf den Knopf im Programm-Menue klicken mussten. Bis dahin irrten wir im internet rum. (Bitte nicht lachen und bitte kein Mitleid!) Richtig ärgerlich war der klitzekleine Schrifttyp des Freigabecode von MS-Office. Ich empfinde das als Zumutung, fast schon beleidigend: es brauchte die volle Beleuchtung im Wohnzimmer, unsere stärkste Lupe und vereinte Anstrengungen, um das Gekritzel zu entziffern. Wir haben dabei zwar unter Tränen über uns gelacht, aber wirklich witzig empfanden wir das nicht. Eines ist nun klar: Microsoft verachtet Senioren. Nu, aber dafür kann Alienware ja nix. Aber was spricht dagegen, alle Programme auf DVD zu liefern? Sollte das ein paar € mehr kosten, wäre das für mich okai. Und wenn das eine Programm auf DVD geliefert wird und das andere nicht, wäre doch ein entsprechender Hinweis im Konfigurationsmenue bei Alienware durchaus angemessen, nicht? Oder habe ich wieder mal was übersehen?

    Ein richtiges Handbuch wäre uns lieber, aber das auf dem laptop installierte ist zumindest leserlich und verständlich, d.h. richtiggehend übersetzt und nicht durch ein stupides Übersetzungsprogramm gejagd. Das Lernprogramm für das Kontrollzentrum ist selbsterklärend.