Mir hauts die Sicherung raus!

  • Ich habe nun schon seit 2 Jahren ein mehr oder weniger großes Problem. Ich schalte nachts generell immer den Strom an einer Steckdosenleiste aus, an der alle Geräte dranhängen. Wir reden hier von 2 PC's, einem Laptop, 2 Monitore (LED), einem Beamer, einen Fernseher, einer Kabelbox, einer PS3, einer 500W Musikanlage, LED Beleuchtung und diversen Netzteilen. Wenn alles aktiv und angeschaltet ist, benötige ich im worst case Szenario 2200 Watt. (Alle PCs ausgelastet, Anlage aufgedreht, der Rest ist angeschaltet)
    Das macht mir auch keine Probleme aber wenn ich nach einer Nacht die Leiste wieder anschalten will, fliegt in 4 von 5 Fällen die Sicherung raus. (B16)

    Ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll. Ich habe schon mehrere Male versucht die Leiste zu tauschen, ohne Erfolg. Ich denke es liegt an der sher hohen Stromaufnahme beim Anschalten. Wie kann ich dieses Problem lösen? Funktioniert in diesem Falle sowas: http://www.elv.de/einschaltstrom…tbausatz-1.html

    LG Sector :)

  • Das macht ja 11 Verbraucher + diverse Netzteile (was auch immer sich dahinter verbirgt) an einem Verteiler. :D Bedeutet wohl praktisch bei Dir - Verteiler an Verteiler an Verteiler an Steckdose. Und da fließen im Betrieb dann so etwa 10 Ampere. Beim Einschalten werden dann wohl die 16 Ampere regelmäßig überschritten und der Schutzschalter kommt.

    Ich empfehle, die Verbraucher auf 2 (besser 3) separat abgesicherte Stromkreise mit mindestenstens jeweils 10 Ampere Schutzschalter aufzuteilen. Hiflreich wäre wohl auch, träge und nicht flinke Schutzschalter für diesen Zweck zu nutzen. Anders wirst Du das nicht geregelt bekommen. Oder, es fängt vielleicht mal an komisch zu riechen. 8o

    Und den / die genutzten Verteiler mal auf die maximal zulässige Stromstärke prüfen. Meistens sind nicht mehr als 6 Ampere zulässig.

    AW 17 R3 | Lunar Silver | i7 6820HK | GTX 980M | 16 GB RAM | 512 GB SSD + 1 TB SSD | 1920 x 1080 | W10 Pro 64

    Einmal editiert, zuletzt von mg.roth (10. Oktober 2014 um 20:07)

  • Mehrfachsteckdosen dürfen generell nicht hintereinandergesteckt werden. Das sollte sogar drauf stehen. Ich weiß, macht jeder - ist aber aus guten Gründen trotzdem nicht zulässig, und im Brandfall kann die Versicherung die Zahlung verweigern.

    Die einzige Lösung, die mir dazu einfällt: Elektriker kommen lassen und die (feste) Elektroinstallation im Raum überprüfen und ggf an den Bedarf anpassen lassen! Weißt schon: neue Strippen ziehen, zusätzliche vielleicht schaltbare Wandsteckdosen, Sicherungskreise usw..

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    2 Mal editiert, zuletzt von anpera (11. Oktober 2014 um 12:00)

  • Danke für eure Antworten! Ja, an dieser einen Steckdose sind wirklich massig Verbraucher angeschlossen. Leider ist es anders nicht möglich (das Zimmer hat weitere zwei Steckdosen an den ungüstigsten Stellen).
    Habe bereits drei Leisten hintereinander gesteckt. Wenn ich weitere zwei Leisten verbauen würde, wäre das sicher auch nicht förderlich nehme ich an.

    Es handelt sich um eine Mietwohnung und deswegen ist mein Handlungsspielraum mehr oder weniger eingeschränkt. Das ganze Zimmer ist nur mit einer Sicherung gesichert. Inwieweit beeinflusst eine Verteilung der Geräte auf mehrere Steckdosen im Raum den Einschaltstromschub?

  • das Zimmer hat weitere zwei Steckdosen an den ungüstigsten Stellen

    Na da helfen doch Verlängerungsschnüre. Und dann jeweils einen Verteiler dran, und das Problem ist behoben. So kannst Du dann über die Verteiler (mit Schalter) die Verbraucher nach und nach zuschalten. Und das wird wohl das Problem schon beheben.

    Und wie anpera bereits anmerkte bitte keine Verteilerketten mehr aufbauen.

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    2 Mal editiert, zuletzt von mg.roth (11. Oktober 2014 um 21:01)

  • So würde ich es auch handhaben, die Geräte nach und nach zuschalten. Wenn du dazu mehrere schaltbare Verteiler nutzt ist es auch kein großer Aufwand. Drei Schalter zu betätigen sollte komfortabler sein als einen Schalter und eine Sicherung.

    In meiner letzten Wohnung, ebenfalls eine Mietwohnung, habe ich zum Einzug circa 500 Meter Kabel zusätzlich verlegt. Dazu dann noch 6 zusätzliche Sicherungen. Allein im Wohnzimmer war der Aufwand riesig; Stromleitung, Telefonleitung, Koaxialkabel für Satellit und Kabelanschluss, Lautsprecherkabel für 5.1, Netzwerkkabel von allen Zimmern ins Wohnzimmer uvm. Dazu kamen dann noch genug Steckdosen um nicht einen Verteiler oder Verlängerung zu benötigen.
    Gelohnt hat es sich die Arbeit jedoch auf jeden Fall. Sieht auch besser aus, wenn nicht ein Zentimeter überflüssiges Kabel irgendwo rum liegt.

  • Ich empfehle, die Verbraucher auf 2 (besser 3) separat abgesicherte Stromkreise mit mindestenstens jeweils 10 Ampere Schutzschalter aufzuteilen. Hiflreich wäre wohl auch, träge und nicht flinke Schutzschalter für diesen Zweck zu nutzen. Anders wirst Du das nicht geregelt bekommen. Oder, es fängt vielleicht mal an komisch zu riechen.


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    Einmal editiert, zuletzt von Pidrittel (25. August 2015 um 08:09)

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