XPS702X macht keinen Muks mehr wer kann helfen?

  • das Notebook geht nicht mehr an, es wurde gestern abend aus gemacht und heute tut es keinen Muks mehr. Ich habe bereits den Dell Support kontaktiert. Dort wurde mir geraten Den Akku und das Netzteil zu entfernen und dann für ca.10 Sek. den Powerknopf zu drücken...ohne Erfolg.
    Dann sollte ich den Arbeitsspeicher ,die Festplatte und das DVD Laufwerk entfernen...auch alles ohne Erfolg. Ich kann aber sagen das die Festplatte funktioniert. Die Daten habe ich ausgelesen und überspielt.
    Nachdem nun alles Erfolglos war teilte mir der Dellmitarbeiter mit das dann wohl die Hauptplatine defekt sei und die Reparatur ca.530 Euro kosten wird. Das ist unakzeptabel für mich da das Gerät bereits 4 Jahre alt ist.
    Ich würde den Laptop aber sehr gern behalten weil ich bist gestern voll und ganz zufrieden war.

    Kann mir hier vielleicht jemand weiterhelfen?

    Gruß
    Michael

  • Hi

    Da kann irgendein SMD Elko hochgegangen sein oder irgendwo ein Kurzschluss passiert sein oder oder oder.

    Es gibt Firmen die sowas prüfen ABER das kostet auch. Ein Mainboard kannst Du bei eBay ergattern aber auch da ist es nicht billig.

    Aber ich denke um ein neues Mainboard würdest Du nicht rumkommen.

    Gruß
    Markus
    Ex Dell Techniker
    [Blockierte Grafik: http://fs5.directupload.net/images/160423/lw6jaz6s.jpg]
    Alle Angaben ohne Gewähr!!.

    Apple MacBook Pro 15 Retina: 8GB, 256GB SSD, MacOSx 10.10, Win 10 Bootcamp :love:
    Latitude Z600: 2GB, 2x 64GB SSD, Win7 pro 64bit :thumbup:
    Acer Travelmate P259 Firmenbückstück, jedes iPad ist schneller :D

  • Moin Markus,

    danke für Deine schnelle Antwort.

    Natürlich ist mir klar das es eine Reparatur nicht zum Nulltarif gibt.
    Allerdings halte ich 530 € auch für überzogen.
    Das Notebook wäre dann ein wirtschaftlicher Totalschaden.
    Ich habe gehofft, das mir hier eine günstige Alternative zur Reparatur bei Dell genannt werden kann.
    Ein Mainboard aus der Bucht ist gut und schön...damit ist es dann aber noch nicht verbaut.
    Ich selber kenne micht nicht so gut mit dieser Thematik aus, also lasse ich besser meine Finger von so radikalen Eingriffen in das System um nicht noch mehr zu zerstören.

    Jetzt vielleicht eine Laienhafte Frage...repaiert niemand Mainboards?

    Über weitere Ideen zu meinem Problem freue ich mich sehr!

    Gruß
    Michael

  • Mainboards reparieren ist so ne Sache. Ohne hochwertige Ausrüstung kann mans vergessen, da man den Fehler nicht so leicht findet! Sogar mit der entsprechenden Ausrüstung kanns ein Problem sein, da man keine Schaltpläne von den Motherboards kennt und somit nicht weiß was man wo messen sollte (wer misst misst Mist ;) ).
    Ausgenommen es hat sich ein Elektrolytkondensator verabschiedet, das erkennt man wenn we aufgewölbt oder gar geplatzt ist. Jedoch werden bei Notebooks meistens aus Platzgründen keine Elkos mehr verbaut sondern andere Typen und auch bei denen erkennt mans nicht immer direkt ob er tot ist.

  • Wenn du die 170-200€ für ein Mainboard nicht investieren willst, dann ja.
    Der Einbau eines Mainboards ist zwar einiges an Arbeit aber keine Hexerei! ftp://ftp.dell.com/Manuals/all-pr…anual_en-us.pdf

    Man kann eigentlich nicht viel falsch machen. Die wichtigsten Sachen sind Ruhe, Geduld und halbwegs brauchbares Werkzeug damit man nicht die Schraubenköpfe zerstört ;)

  • Ich denke schon, dass es sich noch lohnt, in ein Mainboard zu investieren. Aber leider setzen viele Experten zu viel Fachwissen voraus (nicht böse gemeint)

    und meinen, dass man mal soeben ein Mainboard auch als Laie auswechseln kann (und auch des Englischen mächtig ist).

    Ich habe zwar Elektrotechnik studiert und viele Jahre Berufserfahrung, aber an die filigrane Technik in meinem Notebook traue ich mich auch nicht heran.

    Mein Rat ist, schau dich in deinem Bekanntenkreis um und suche jemanden mit etwas Erfahrung auf diesem Gebiet.

    Vielleicht erbarmt sich gegen einen Obolus aber auch ein Forenmitglied ???

  • Ist schon eine Weile her, dass das Thema aktuell war aber nur um meine Erfahrungen hier zu teilen erwecke ich das mal neu.
    Ich hatte auch das Problem, dass mein Notebook (XPS17 L702x) nicht mehr startete. Hatte es laufen und mittendrin ging es einfach aus. Die LED vom Netzteil war erloschen. Ich dachte erst es wäre das Netzteil aber nachdem ich das Netzteil getrennt hatte und wieder in die Steckdose steckte war die LED wieder an. Jedes mal wenn ich das Netzteil mit dem Notebook verbinden wollte ging sie wieder aus. Kurzum das Mainboard war defekt. Ich also Dell angerufen und gefragt was mich das kosten soll. 530€ mit Einbau, 400€ wenn ich es selber mache. Ich dachte mir das ist doch ein Scherz. Für ein Notebook das ca 4 Jahre alt ist lege ich definitv nicht mehr so viel Geld hin, das ist ja schon die Hälfte für ein Neues . Also habe ich im Netz geforscht und versucht ein günstiges Mainboard zu finden, was auch relativ schnell funktioniert hat. Also hab ich es aus China für 150€ bestellt. Der Kontakt war nett und alles lief gut, ich habe auch Bilder zugeschickt bekommen, dass das Board läuft. Ich erhielt das Board nach ca. 1 Woche. Super gefreut und alles eingebaut. Notebook startet wieder! YEAH! Und dann kam das ABER... Nachdem ich die Grafikeinheit testen wollte kam ein Bluescreen. Nach mehreren Anläufen musste ich dann feststellen, dass es nur möglich war das Board mit der Intel Grafik zu betreiben. Darüber hinaus hatte das Board zusätzlich den Defekt, dass es sobald es aus war sich nicht mehr starten ließ. Das ging erst nachdem sowohl Netzteil und BIOS Batterie für 2 min entfernt wurden. Als ich das ganze reklamieren wollte war der Verkäufer natürlich nicht mehr so hilfsbereit. War ja klar. Ich hätte jedoch das Board zurückschicken können. Für ca 50€... China eben :-/ Bei der Rechnung hab ich es dann sein lassen. Jetzt habe ich ein Notebook was zwar startet ( mit Macken) aber nur für Office taugt.

    Ich möchte nur jeden warnen genau wie ich auf unseriöse Angebote reinzufallen. Man kann das Notebook repaieren aber nur wenn man bereit ist den entsprechenden Preis zu bezahlen. Letztendlich finde ich die Preispolitik bei Dell dennoch eine Frechheit, denn Ersatzteile kennen scheinbar keinen Wertverfall. 400€ ist ein "neues" Board meiner Meinung nach nicht Wert. Für mich sieht das ganz klar nach Abzocke aus und hat mich leider zu einem gewagten und für mich nachteiligen Schritt getrieben...

    Dell XPS 17 - Intel Core i7 2720QM - 4GB RAM - nVidia GT555M - 640GB S-ATA HDD - BlurayComboLW - HD+ Display - Intel Advanced N6230 - DVB-T -

  • Wenn das Board eh durch ist, kann man höchstens noch einen Backversuch starten. Mehr Mühe würde ich auch nicht investieren.

    • Eigenbau Zockerbude
    • MX 11 für mich Urlaub + Manchmal noch XPS 1730
    • Samsung Tab S2
    • Im Büro nur Dell-Rechner, weil die im Office einfach gut laufen!
  • Hi

    Naja wegen dem Ersatzteilpreis nur auf Dell zu meckern ist auch übertrieben. Frag mal bei Asus, Acer, usw usw an. JEDER Hersteller wird Dir Ersatzteile teuer verkaufen wollen um so den Verkauf von Neugeräten anzutreiben.

    Nur auf einen Hersteller einschlagen ist auch nicht ganz so ok ;)

    So ein Mobo würde ich auch nie aus Übersee oder China holen. Lieber in der EU bleiben wo der Rückversand dementsprechend günstig ist.

    Ist halt Lehrgeld was man zahlt und man muss es dann als Lebenserfahrung abhaken.

    Gruß
    Markus
    Ex Dell Techniker
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  • Auf wen sollen wir denn sonst einschlagen wenn nicht auf den Hersteller ? 8) :D

    Wie Markus bereits geschrieben hat, es sollen auch wieder neue Geräte in den Umlauf gebracht werden. Diese Problematik besteht auch bei allen anderen Herstellern, nicht nur im PC-Bereich.

    Es gibt aber auch durchaus welche bei denen man dann als treuer Kunde einen Rabatt auf die Teile bekommt, darüber könnte Dell auch mal nachdenken. HP tauscht zum Beispiel Geräte aus die bei weitem schon die Garantie überschritten haben. Zufriedene Kunden kaufen auch immer wieder bei der gleichen Firma :)


    Gruß Olli

  • Da kann ich Olli nur Recht geben.
    Ausserdem verfolge ich seit mittlerweile 6 Jahren die DELL- Strategien in puncto Garantie und Kulanz.
    Ich besitze 3 DELL- Notebooks.
    Je nachdem, wen man an der Strippe hat, (und natürlich auch wie höflich bzw. unhöflich man sich selbst verhält), kann man viel oder auch nichts erreichen.
    Aber einen roten Faden sehe ich nicht !
    Bei gleichem Verhalten wurde ich einmal von DELL für blöd erklärt und zig-fach abgewimmelt und in anderen Fällen wollte man mir gleich das komplette Display tauschen, da sich das DELL- Logo löste ?( .
    Wobei man oft versucht hat mich (mein Notebook) in die Software- Schublade zu stecken, denn der DELL- Software- Service kostet meines Wissens immer Geld, auch in der Garantiezeit.
    etc. etc. etc.
    Allerdings muss ich sagen, dass die Kulanz und der Service in puncto Qualität erheblich nachgelassen haben.
    Und DAS waren ursprünglich für mich die Hauptgründe, DELL- Produkte zu kaufen ;( .

  • Freaky
    Ist richtig aber man sollte nicht einseitig gucken, machen ja alle Hersteller so.
    Die Aktionäre wollen Umsatz sehen und kassieren und da wir ja eine reine Wegwerfgesellschaft sind, wird eh nur für den Müll produziert.


    Das es je nach Hotliner gut oder schlecht für den Kunden ausgeht, ist auch seit Jahren so. Habs nie anders kennengelernt.

    Da die Margen im IT Sektor seit Jahren fallen, weil der Kunde viel für wenig will, die Preise ins "bodenlose" fallen, musste auch Dell umdenken.
    Früher hatte man 1000 Möglichkeiten ein Book, ein Desktop zu konfigurieren. Mittlerweile sind die Koffer quasi von der Stange. ICh denke das wird sich auch nicht mehr ändern. Gewinnmaximierung. Auch in punkto Service und da kommt ein Techniker für jede Kleinigkeit, wird seit Jahren nach unten gefahren.
    Früher war leider alles besser, da waren auch die Consumernotebooks mit einer Magnesium Bootombase und einem Palmrest mit dickerer Wandstärke ausgestattet. Mittlerweile sind das die gleichen Plastebomber wie man sie bei Saturn und MediaMarkt kaufen kann von anderen bekannten Herstellern/Marken.

    Gruß
    Markus
    Ex Dell Techniker
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    Acer Travelmate P259 Firmenbückstück, jedes iPad ist schneller :D

  • Nur um das nochmal in das rechte Licht zu rücken, es sollte keine Kampagne gegen Dell werden. Ich wollte nur meine Erfahrung teilen und habe gleichzeitig meine Enttäuschung zum Ausdruck gebracht. Mir ist bewusst, dass dieses Vorgehen mitlerweile gängig ist aber ich hätte mich einfach darüber gefreut, wenn man mir etwas entgegen gekommen wäre. Wie z.B. ein Rabatt auf das neue Mainboard, wenn ich ihnen das alte zuschicke. Die arbeiten die doch sowieso auf und verkaufen sie neu. So funktioniert Kundenbindung aber scheinbar hat man das heute nicht mehr nötig.
    Übrigens
    @Schrauber:
    Ich hätte ja aus der EU geholt aber dann hätte ich auch gleich für 400€ bei Dell kaufen können und das war mir zu viel.
    stahlkunst:
    Board backen hat leider auch nichts gebracht.

    Für mich ist die Konsequenz daraus, dass ich mir kein Notebook mehr kaufe. Da muss man sich mitlerweile sowieso für das geringste Übel entscheiden. Ich hab mir jetzt einen Standrechner aufgebaut, da kann man die Einzelteile tauschen ohne den Rest wegzuwerfen. Früher gab es wenigstens noch Notebooks mit MXM Karten, dann wäre das Board allein nicht so teuer gewesen. Wie schon gesagt wurde - Wegwerfgesellschaft... :thumbdown:

    Dell XPS 17 - Intel Core i7 2720QM - 4GB RAM - nVidia GT555M - 640GB S-ATA HDD - BlurayComboLW - HD+ Display - Intel Advanced N6230 - DVB-T -

  • Hallo Markus,

    "Die Aktionäre wollen Umsatz sehen und kassieren" und genau darin liegt das Problem meiner Meinung nach. Ich bin ja schon ein bisschen älter und kenne noch die Zeiten als noch nicht alles durch die Börse gehandelt wurde und sich Aktionäre die Taschen voll stecken.

    Wenn man früher ein gesundes Unternehmen hatte stand man gut am Markt und man war nicht fremdbestimmt. Heute werden durch imaginäre Psydoblasen Firmen gepuscht die gar nichts wert sind und gute Firmen übernommen oder platt gemacht. Ich glaube darüber könnten wir uns endlos austauschen.

    Allerdings hast du recht und die Mentalität vieler Menschen hat sich geändert, "Geiz ist geil" ist auch nicht Gesund für die Unternehmen. Ich gebe lieber ein paar Euro mehr aus und bekomme Qualität dafür als am Ende zwei mal kaufen zu müssen.


    Gruß Olli

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